Googles neues Reporting Tool – das Data Studio

Daten sammeln ist eine Sache. Diese dann so auszuwerten, dass sie einen Sinn und Nutzen ergeben, eine ganz andere. Dafür braucht es eine Software, die Daten so aufbereitet und darstellt, dass man die Ergebnisse schnell analysieren und nachvollziehen kann. Google hat mit der 360 Suite und Analytics bereits mächtige Instrumente geschaffen, mit denen Daten gesammelt, zusammengeführt und ausgewertet werden können. Allerdings war diese Form der Berichtserstellung bisher nicht besonders dynamisch und teilweise doch recht unflexibel. Von Interaktivität ganz zu schweigen. Mit dem neuen Google Data Studio bringt das Unternehmen nun ein Datenmanagement-Tool auf den Markt, dass die genannten Punkte erfüllen und auch Daten optisch ansprechend aufbereiten soll.

Google AdWords: Automatische Gebotsstrategien

 

Mit der automatischen Gebotseinstellung von AdWords kann man die Abgabe von Geboten so optimieren, dass man bestimmte Leistungsziele ohne eigenes Zutun oder eigene Betreuung verfolgen kann; jede automatische Gebotsstratgie dient dazu, ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Im Folgenden werden die sechs verschiedenen Strategien erläutert.

Klicks maximieren
Die grundlegendste Funktion: Auf diese Weise wird sichergestellt, dass mit einem zur Verfügung stehenden Budget die größtmögliche Zahl an Klicks generiert wird.
Die Zusatzoption „maximaler CPC“ ist hier sinnvoll, um übermäßige Ausgaben zu vermeiden, falls das Budget nur bei ungewünscht hohen Klickgeboten ausgeschöpft werden kann.

Der AdWords Qualitätsfaktor

Der Qualitätsfaktor (oder Quality Score, auch „QS“ abgekürzt) ist einer der zentralen Faktoren für eine erfolgreiche AdWords-Kampagne.

Was definiert der Quality Score?

Im Gegensatz zu den anderen Daten im Dashboard handelt es sich hierbei allerdings weniger um eine Performance-Metrik, sondern vielmehr um ein „Bewertungssystem“ für Keywords – eine Bewertung, wie relevant diese Keywords für die Gesamtheit der Google-Nutzer sind (der Quality Score betrifft die Google-Suche).

Was man hier festhalten muss: Der Quality Score ist sehr dynamisch – er wird nicht nur für jedes einzelne Keyword, sondern in der Tat für jede einzelne Suchanfrage berechnet. Der Wert, den man im AdWords Konto in der Spalte „Qualitätsfaktor“ findet, ist also nicht automatisch der Quality Score, mit dem das Keyword immer operiert, wenn es zu einer Anzeigenschaltung führt.
Es handelt sich hier um einen von AdWords berechneten und von gesammelten Daten her extrapolierten Wert, der den erwarteten Quality Score für eine unspezifische Anfrage widerspiegelt. Tatsächlich wird der Quality Score allerdings bei jeder Suchanfrage erneut berechnet und kann, abhängig vom Wording der Anfrage, dem Standort des Nutzers etc. sich deutlich unterscheiden.

Der Qualitätsfaktor setzt sich dabei aus folgenden Komponenten zusammen:

Der neue Berichtseditor von Google

Für alle SEM-Manager und AdWords-Nutzer, die sich bisher bei der Berichterstellung für AdWords auf Excel-Tabellen und 3rd Party-Tools verlassen haben: Seit August gibt es eine neue Funktion im Dashboard, die die Erstellung von Reports direkt ermöglicht: den Berichtseditor.

Der Editor bietet insgesamt 82 verschiedene Variablen für die Erstellung von Berichten. Zu den spezifische Variablen gehören u.a. Detailebene, Ausrichtung, der räumlichen und zeitlichen Dimension und zu den absoluten sowie relativen Messgrößen gehören u.a. Leistungs-, Conversion-, Attributions- und den aus Analytics importierten Daten sowie den Wettbewerbswerten. Diese kann man separat oder in Kombination miteinander betrachten, um die Performance-Entwicklung des Kontos (oder von Teilen davon) nachvollziehen zu können; die mittels einer Tabelle oder eines (Balken-, Torten-, Linien-) Diagramms dargestellt werden können.

„Umgestellte URLs“ in Google AdWords ab Juli 2015

Schon vor einiger Zeit von Google eingeführt, werden sie bald für alle AdWords-Anwender obligatorisch werden: Die Upgraded URLs (Umgestellte URLs).

Der Mehrwert von Umgestellten URLs besteht insbesondere darin, dass sie elaboriertere Tracking-Methoden unterstützen: Die Landing Page-URL wird von den Tracking-URLs getrennt, sodass die AdWords-Anwender einfacher die URLs ändern können, ohne die Tracking-Parameter berücksichtigen zu müssen. Durch die Tracking-Vorlage und diese benutzerdefinierten Parameter können nun Tracking-Informationen für eine Gruppe von Keywords, Anzeigen oder Sitelinks zusammengeführt werden, dabei aber immer noch individuell gekennzeichnet werden.