Anzeigen bei Google oder Amazon: Was lohnt sich mehr für Händler?

Die meisten Händler setzen heute auf Google Ads, um ihre Kunden zu erreichen. In den letzten Jahren hat sich jedoch Amazon zur beliebtesten Produktsuchmaschine im Web entwickelt. Mittlerweile beginnen 49 Prozent der User ihre Produktsuche auf dem Marktplatz. Ist Amazon damit die wichtigste Anlaufstelle für Händler, um Anzeigen zu schalten? Wir werfen einen Blick auf die Ads bei Google und Amazon und zeigen, welche Vor- und Nachteile die beiden Kanäle für Shop-Betreiber aufweisen.

Offline Tracking mit Google Ads: Funktionsweise und Vorteile

Nicht immer schließen Kunden ihren Einkauf online ab, nachdem sie eine Webseite besucht haben. Stattdessen kontaktieren sie Dienstleister und Händler per Telefon oder besuchen ihr stationäres Geschäft, um so das gewünschte Produkt zu erwerben oder die Dienstleistung zu buchen. Um hier die Conversions nachvollziehen zu können, sollten Unternehmen das Offline Tracking von Google Ads nutzen. Wir zeigen Ihnen, wie Offline Tracking funktioniert und welche Erkenntnisse sie daraus für Ihre Anzeigenschaltung gewinnen können.

Der kleine Google Ads Guide

Google Ads mag den meisten noch bekannt sein als “Google AdWords” – der Name für Googles wichtigstes Werbenetzwerk wurde erst im Sommer 2018 geändert. Als Agentur mit vielen Jahren SEA Erfahrung haben wir festgestellt, dass im Rahmen der Google Ads Beratung oft dieselben Themen angesprochen und typische Fragen werden. Da Google Ads Kampagnen ein unverzichtbarer Teil des Online-Marketings sind, haben wir hier einmal eine Übersicht zu Google AdWords / Google Ads zusammengestellt.

Die Struktur eines Google Ads Kontos

Google Ads bewertet Ladezeiten der Zielseiten

Auf der Google Marketing Live 2018 wurde nicht nur bekanntgegeben, das Google AdWords jetzt Google Ads heißt, sondern – neben vielen anderen Neuerungen – auch hier jetzt Geschwindigkeit ein wichtiger Faktor ist. So wichtig, das Google Ads die Geschwindigkeit der Zielseite überprüft und auf einer Skala von 1-10 bewertet (ähnlich dem Qualitätsfaktor). Das ist dann der sogenannte “Landing Page Speed Score”. Der Name ist für Google wohl nicht so wichtig, denn im offiziellen Blogartikel einen Tag nach der Verkündung nennt sich diese Bewertung mobile speed score.

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Wie verschieden organische und bezahlte Suchergebnisse betrachtet werden

In einer Studie untersuchten die Experten von usability.de mit Hilfe von Eye Tracking, wie Internetnutzer die Suchergebnisse von Google wahrnehmen und auf welches Ergebnis letztendlich geklickt wird. Die Ergebnisse zeigen, dass nicht immer die bezahlten Ergebnisse die meiste Aufmerksamkeit erhalten, sie in bestimmten Fällen jedoch besonders relevant sein können. Denn abhängig von der Suchintention ändert sich die Relevanz der Anzeige für den Nutzer und damit auch die Klickrate.

Variablere Tagesbudgets in AdWords

AdWords nahm Anpassungen in der Auslieferung von Anzeigen vor, um tägliche Traffic-Schwankungen besser zu nutzen.

Tage mit einer geringen Anzeigenauslieferung können nun besser ausgeglichen werden, indem an Tagen mit stärkerem Traffic eine deutlich stärkere Anzeigenauslieferung möglich ist. Wie viele Klicks mehr das dann letztendlich sind, kann man vorab schwer sagen. Das Tagesbudget kann an klickstarken Tagen so jedoch bis zu zweimal mehr werden. Ausgeglichen wird dies durch eine deutlich verringerte Anzeigenauslieferung an Tagen mit wenig Traffic, sodass das monatliche Budget in keinem Fall überschritten wird.

Googles neues Reporting Tool – das Data Studio

Daten sammeln ist eine Sache. Diese dann so auszuwerten, dass sie einen Sinn und Nutzen ergeben, eine ganz andere. Dafür braucht es eine Software, die Daten so aufbereitet und darstellt, dass man die Ergebnisse schnell analysieren und nachvollziehen kann. Google hat mit der 360 Suite und Analytics bereits mächtige Instrumente geschaffen, mit denen Daten gesammelt, zusammengeführt und ausgewertet werden können. Allerdings war diese Form der Berichtserstellung bisher nicht besonders dynamisch und teilweise doch recht unflexibel. Von Interaktivität ganz zu schweigen. Mit dem neuen Google Data Studio bringt das Unternehmen nun ein Datenmanagement-Tool auf den Markt, dass die genannten Punkte erfüllen und auch Daten optisch ansprechend aufbereiten soll.