Variablere Tagesbudgets in AdWords

AdWords nahm Anpassungen in der Auslieferung von Anzeigen vor, um tägliche Traffic-Schwankungen besser zu nutzen.

Tage mit einer geringen Anzeigenauslieferung können nun besser ausgeglichen werden, indem an Tagen mit stärkerem Traffic eine deutlich stärkere Anzeigenauslieferung möglich ist. Wie viele Klicks mehr das dann letztendlich sind, kann man vorab schwer sagen. Das Tagesbudget kann an klickstarken Tagen so jedoch bis zu zweimal mehr werden. Ausgeglichen wird dies durch eine deutlich verringerte Anzeigenauslieferung an Tagen mit wenig Traffic, sodass das monatliche Budget in keinem Fall überschritten wird.

Facebook Update – Fusion des Power Editors und Werbeanzeigenmanagers

Facebook ist stets daran interessiert, die Erstellung von Werbung einfacher zu gestalten. Darum werden die Funktionen des Power-Editors zur Bearbeitung und Erstellung von Anzeigen mit der vertrauten Oberfläche des Werbeanzeigenmanagers vereint. Das Update tritt Ende der Woche für Werbekunden in Kraft. „Bei der neu gestalteten Benutzeroberfläche des Werbeanzeigenmanagers wurde darauf Wert gelegt, ein vertrautes Interface zu schaffen, ohne auf beliebte Funktionen aus den beiden Vorgängertools zu verzichten“, heißt es bei Facebook.

AdWords Update: Zielseitenanalyse

Google rollt ein neues AdWords Update aus, welches die mobile Nutzerfreundlichkeit der Zielseiten überprüft. Mit dem neuen Tab „Zielseiten“ werden Werbetreibende dabei unterstützt, herauszufinden welche Zielseiten eine mobile Optimierung benötigen. Wenn die mobile Anpassung der Zielseite entfällt, zahlt der Werbetreibende für den Klick, hat aber kaum Conversions, da die Landingpage nicht für beispielsweise Smartphones optimiert ist. Mit einer Anpassung können die vielen mobilen Klicks vermehrt in Conversions umgemünzt werden.

Das Tool zeigt die kampagnengenerierten Klicks und die Klickrate für Mobilgeräte an. Somit wird schnell deutlich, welche Seiten angepasst werden müssen. Die mobile Nutzerfreundlichkeit wird hier basierend auf Googles Test in Prozent angegeben.

Aktuell ist das neue Tab nur im Suchnetzwerk verfügbar, soll aber in den nächsten Monaten weiter ausgerollt werden.

Die neue Option "Landing Pages"

Die neue Option „Landing Pages“

Neuigkeiten bei Bing Ads

In den nächsten Wochen können sich Werbetreibende auf interessante Neuerungen in Bing Ads freuen. Die in Google AdWords beliebten und gerne genutzten Labels in Ebenen der Anzeigengruppen, Keywords, Anzeigen und Kampagnen gibt es voraussichtlich noch vor Herbst auch bei der Microsoft Suchmaschine. Nutzer des Bing Ads Editors können die Labels zukünftig auch bearbeiten und nutzen. Zusätzlich wird Geschlechts- und Alterstargeting ermöglicht.
Eine Pilotphase für Nutzer in den Vereinigten Staaten ermöglicht aktuell zudem eine dynamische Suche zu den Bing Ads. Da das Tool sich in Google AdWords als sehr sinnvoll und wichtig erwiesen hat, dürfen wir hier früher oder später sicher mit einem globalen Rollout für Bing Ads rechnen.

Retargeting von Filialbesuchern bei Facebook

Google AdWords und Bing verknüpfen Offline- und Onlineaktionen mittels Inventory Ads. Nun zieht Facebook mit der neuen Option „Store Visits“ nach.

Neue Form des Retargetings

Bisher konnten Werbetreibende via Facebook durch Onlinewerbung Besuche in lokalen Geschäften forcieren. Dadurch wurden Nutzern, die sich in einem festgelegten Umkreis des Standortes bewegen die entsprechenden Anzeigen ausgespielt. Mit der neuen Option „Store Visits“ wird dieser Prozess nun umgekehrt.

Google Attribution – Echtzeitanalyse auf Basis von maschinellem Lernen

Die Ankündigung von Google Attribution auf der „Google Marketing Next“ schlägt große Wellen, denn die Echtzeitanalyse hilft beim kanal- und geräteübergreifenden Optimieren der Markenaktivitäten.

Die Bewertung des gesamten Kaufprozesses

Mit Google Attribution werden die Daten aus AdWords, Google Analytics und DoubleClick Search in einem Tool zusammengeführt und vereinheitlicht. Dabei entfällt ein zusätzliches Tagging und der Zugriff auf die erhobenen Daten erfolgt über ein einziges Tool, somit wird die Analyse der Daten deutlich vereinfacht.

Googles neues Reporting Tool – das Data Studio

Daten sammeln ist eine Sache. Diese dann so auszuwerten, dass sie einen Sinn und Nutzen ergeben, eine ganz andere. Dafür braucht es eine Software, die Daten so aufbereitet und darstellt, dass man die Ergebnisse schnell analysieren und nachvollziehen kann. Google hat mit der 360 Suite und Analytics bereits mächtige Instrumente geschaffen, mit denen Daten gesammelt, zusammengeführt und ausgewertet werden können. Allerdings war diese Form der Berichtserstellung bisher nicht besonders dynamisch und teilweise doch recht unflexibel. Von Interaktivität ganz zu schweigen. Mit dem neuen Google Data Studio bringt das Unternehmen nun ein Datenmanagement-Tool auf den Markt, dass die genannten Punkte erfüllen und auch Daten optisch ansprechend aufbereiten soll.