Youtube Bumper Ads – Wie funktionieren sie und was bringt es?

Youtube Bumper Ads gibt es seit 2016 – als ein von YouTube selbst eingeführtes Format, das unüberspringbare Clips für Nutzer mit einer Dauer von sechs Sekunden auf die Plattform bringt und für Brand Awareness sorgen soll.

Diese lassen sich mit der neuen Bumper Machine voll automatisch im Google Ads Konto erstellen. Das Tool befindet sich zurzeit in der Alpha-Phase.

Wie funktionieren Youtube Bumper Ads?

Voraussetzung für die Nutzung der Bumper Machine ist ein freigeschaltetes Konto. Außerdem muss das Video, das zur Ad werden soll, bereits auf YouTube eingestellt sein.

–       Google Labs öffnen und unten links auf „neue Bumper“ klicken.

–      Den Link zum Video eingeben, aus dem ein „Bumper“ werden soll.

Und schon werden automatisch vier Versionen erzeugt, die sich entweder direkt löschen oder im Bearbeitungsmodus ändern lassen. In diesem kommt man durch das Drücken der Shift-Taste.

Wie kann ich die automatisch erzeugten Bumper Ads bearbeiten?

Laut Google ist die Bumper Machine jetzt schon in der Lage, relevante Szenen und Botschaften eines Clips automatisch herauszufiltern. Als Orientierung dienen Logos, Stimmen, Kontraste und Produkte. Auch den Call-to-action baut die Bumper Machine „intelligent“ in die letzten zwei bis drei Sekunden des Clips ein.

Trotzdem bleibt in den meisten Fällen eine Überarbeitung der vorgeschlagenen Versionen nicht aus. Eine Maschine ist immer nur so schlau wie ihr Anwender

Im Bearbeitungsmodus lassen sich die Bumper individuell über die Eingabe der Sekunden schneiden.

Wenn man auf „Video mit Audio synchronisieren“ klickt, wird die Musikspur automatisch der passenden Sequenz zugeordnet.Die Musikspur lässt sich aber auch individuell auswählen.

Sobald das Video auf genau sechs Sekunden bearbeitet ist, lässt es sich als Bumper abspeichern. Sie können nicht heruntergeladen werden, sondern verbleiben auf dem privaten Profil und können auch nur dort gelöscht werden.

Wie effektiv können die Ads sein?

In einer Studie über 122 Bumper Ads-Werbekampagnen im Jahr 2017 fand Google heraus, dass 70 % mit einer durchschnittlichen Steigerung von 9 % einen deutlichen Anstieg der Markenbekanntheit bewirkten.

Bumper Ads Best Practice:

In dieser Anzeige wirbt Mercedes-Benz für seinen neuen Mercedes-AMG GT S und die Tatsache, dass er in 3,8 Sekunden von 0-100 km/h fahren kann.

Was die Anzeige gut macht:

  • Die Botschaft ist einfach: Dieses Auto ist schnell.
  • Die Anzeige ist clever und nutzt die Anzeigenlänge, um zu zeigen, wie schnell das Auto beschleunigt.

Was die Anzeige verbessern könnte:

  • Die Anzeige stützt sich stark auf den Text, der nur für den Bruchteil einer Sekunde angezeigt wird. Dadurch ist die Werbebotschaft schwer zu lesen, und die Betrachter könnten die Botschaft verpassen, wenn sie nicht sofort darauf achten.
  • Keine Erzählung, um die Aufmerksamkeit von Zuschauern zu gewinnen, die sich noch nicht eingeschaltet haben oder nur den Ton des Videos hören.

Fazit: Bumper Ads – effizient aber nicht immer intelligent

Bumper Ads ganz einfach automatisch erstellen zu lassen, spart wertvolle Zeit und damit letztendlich auch Budget. Deshalb könnte die Nutzung der Bumper Machine für Videos auf YouTube vor allem für kleinere Agenturen durchaus sinnvoll sein, um Nutzer auf ein Produkt/Brand aufmerksam zu machen.

Die Praxis zeigt jedoch: Kaum eine automatisch erzeugte Bumper Ad kommt ohne eine Bearbeitung aus. Der manuelle Schnitt erscheint zunächst etwas mühselig, aber wenn man sich erst einmal mit dem Tool angefreundet hat, ist dieser relativ intuitiv und übersichtlich. Das tiefere Einarbeiten in den professionellen Videoschnitt bleibt Werbetreibenden dank der Bumper Machine auf jeden Fall erspart.

Sie wollen YouTube Ads nutzen? Wir greifen Ihnen gerne unter die Arme. Wir bei klickwert helfen Ihnen gerne weiter!

Was ist eine gute (Google Ads) Klickrate?

Die Klickrate ist für Unternehmen ein wesentlicher Key Performance Indicator im Online-Marketing, um die Effektivität einer Kampagne bewerten zu können. Was aber ist eine gute Click-Through-Rate (CTR)? Sind zwei Prozent ein Erfolg oder sollten es doch zehn Prozent sein? Wir zeigen, welche Faktoren einen erheblichen Einfluss auf die Klickrate haben und gehen der Frage nach, was eine gute Klickrate ist.