Performance Max: Wie die vollautomatisierte Google Ads Kampagne funktioniert

Mehr Conversions, mehr Automatisierung, weniger Aufwand für Nutzer: Google hat mit Performance Max ein vielversprechendes Kampagnenformat entwickelt. Seit November 2021 steht Werbetreibenden Performance Max (oder auch: „Maximale Performance“) bereit und unterscheidet sich von anderen Google Ads Kampagnen. So können Unternehmen mit nur einer einzigen Performance Max Kampagne auf allen Google-Kanälen gleichzeitig werben. Und das soll für Erfolg sorgen: Timo Seewald, Experte für Shopping Ads bei Google Deutschland, spricht von durchschnittlich 13 % mehr Conversions pro Kampagne.

Performance Max löst dabei nicht als Kampagnentyp die bisherigen Suchkampagnen und Displaykampagnen ab. Vielmehr soll es keywordbasierte Suchkampagnen unterstützen. Wir zeigen, wie Performance Max Kampagnen funktioniert, wie eine Kampagne erstellt wird und worauf dabei zu achten ist.

Wie funktionieren Performance Max Kampagnen?

XING Ads – Wie Sie auf Business-Netzwerken die optimale Werbung schalten

Für Unternehmen werden soziale Netzwerke wie Facebook, Instagram oder LinkedIn immer wichtiger. Täglich nutzen Millionen von Usern Social Media. Durch gezielte Kampagnen in diesen Netzwerken können kleine als auch große Unternehme ihr Image verbessern, neue Kunden gewinnen, Leads generieren und ihre Zielgruppe erreichen. Durch eine Studie des Deutschen Instituts für Marketing aus dem Jahr 2018 wird deutlich, dass 47,9 % der deutschen Unternehmen Social Media Marketing nutzen und gezielt für die verschiedenen Plattformen Kampagnen erstellen um Ads zu schalten. 

Im Bereich des Personalmarketings um potenzielle Arbeitnehmer zu erreichen oder im B2B-Marketing sind besonders Business-Netzwerke wie XING oder LinkedIn interessant. XING ist hierbei das größte deutschsprachige Portal unter den Business-Plattformen.

Xing – das größte deutschsprachige Netzwerk für berufliches Networking

Aktuelle Google Ads Trends 2022 optimal umsetzen

Für das laufende Jahr 2022 hat Google Advertisern einige Änderungen versprochen. Die Trends deuten auf eine stärker automatisierte Werbung und eine bessere Anpassung an Kundenwünsche. Das obere Ziel lautet natürlich, mehr Conversions zu erzielen. Die aktuellen Google Ads Trends gilt es zu verstehen, weil der Online-Markt in der Corona-Pandemie relevanter geworden und die Konkurrenz gewachsen ist.

In diesem Beitrag gehen wir auf die laufenden Google Ads Trends 2022 ein. Außerdem zeigen wir, wie Unternehmen das Beste aus den Trends herausholen.

Google Ads Trend #1: Responsive Suchanzeigen

Seit Juni 2022 bietet Google keine erweiterten Textanzeigen (ETAs) mehr an und setzt stattdessen auf Responsive Search Ads (RSAs) bzw. Responsive Suchanzeigen. Heißt: Werbetreibende legen pflegen zwar weiterhin Überschriften und Textzeilen ein, die dem Kunden angezeigt werden. Google entscheidet von nun an aber per Machine Learning, welche Assets zu welcher Suchanfrage am besten passt.

Googles Künstliche Intelligenz ermittelt die anzuzeigenden Textbausteine, die an die Kundenwünsche angepasst sind. Advertiser stellen weiterhin die Textbausteine (bestehend aus 15 Überschriften und vier Beschreibungen) und überlassen die Verwendung dem Algorithmus. Es darf gespannt beobachtet werden, wie diese Änderung langfristig performt.

Übrigens hat Google auch die Responsive Display Ads (RDAs) geändert: Display-Anzeigen passen sich automatisch bei mobilen Devices an. Somit sehen Kunden auf dem Smartphone auch Bilder und Videos im Hochformat. Werbetreibende haben dadurch mehr Kontrolle, wie ihre Ads mobil erscheinen.

Google Ads Trend #2: Datengetriebene Attribution bei Google Analytics

Durch Machine Learning zu mehr Conversions: Mit der datengetriebenen Attribution analysiert Google die Verlaufsdaten jedes Kontos und bezieht diese Daten in die Performance mit ein. Die Modelle passen sich somit kontinuierlich den verschiedenen Touchpoint-Kategorien an. Das Ziel: eine verbesserte Costumer Journey. Außerdem soll das Modell der datengetriebenen Attribution auch dann funktionieren, wenn es auf keine Third Party Cookies zurückgreifen kann. Eine Entwicklung, die der aktuellen Datenschutzverordnung entgegenkommt.

Diese Veränderung betrifft zwar nicht direkt das Google Ads-Konto direkt, beeinflusst Advertiser aber maßgeblich. Werbetreibende können klar nachvollziehen, ob und wieweit ihre Werbung bei der angestrebten Zielgruppe fruchtet. Die datengetriebene Attribution ist bei Google Analytics 4 in den Standardeinstellungen automatisch aktiviert – und kann auf Wunsch deaktiviert werden.

Google Ads Trend #3: Automatisierung mit Performance Max

Ende 2021 führte Google den Kampagnentyp Performance Max und baut ihn kontinuierlich aus. Werbetreibende können hierüber mit nur einer Kampagne Anzeigen auf allen Google Ads-Kanälen schalten. Zum Beispiel auf Youtube, Gmail, Google Display und Google Maps. Damit bringt Google die Automatisierung voran.

Außerdem unterstützen Googles Algorithmen die Unternehmen: Google schlägt Werbetreibenden Verbesserungen für die Performance vor. So hilft Google bei Entscheidungen in den Kategorien Gebote und Budgets, Keywords, Ausrichtung und Anzeigen. Diese Funktion ist besonders für Einsteiger sinnvoll. Dennoch ist Vorsicht geboten: Werbetreibende sollten die Empfehlungen Googles beherzigen, aber nicht alles umsetzen, ohne zu überlegen. Unternehmen müssen sich fragen, ob die Vorschläge auch zum Branding und zur Kampagne passen.

Google Ads Trend #4: Mehr Übereinstimmung durch Phrase Match

Seit 2021 spielen Broad Match Modifier-Keywords eine untergeordnete Rolle bei Google. Stattdessen hat Google das Phrase Match angepasst und mit dem Broad Match kombiniert. Die Übereinstimmung bei Suchbegriffen ist umfassender und konzentriert sich auf passende Wortgruppen. Google verspricht verbesserte Leistung, wenn es darum geht, die Suchintention der Nutzer zu erkennen.

Die Erneuerungen beim Broad Match sorgen für eine breitgefächerte Analyse des Advertiser-Kontos, um relevantere Suchanfragen vorzuschlagen. Setzen Unternehmen ihre Keywords nach Googles Empfehlungen um, können ihre Anzeigen wesentlich höher ranken.

Google Ads #5: Ads auf Youtube, bei Podcasts oder Spotify

Während der Corona-Pandemie haben Podcasts, Streams und Videos zahlreich Zuwachs bekommen. Und sie sind weiterhin beliebt. Advertiser können über diesen Werbeweg Nutzern im Ohr bleiben. Möglich sind ein eigener Firmenpodcast mit Tipps und Tricks, Werbung zu Beginn bestehender Podcasts oder auf Werbung auf Spotify.

Video-Ads auf Youtube und besonders auf Twitch erreichen eine junge Zielgruppe. Die Produktion eines Werbevideos ist aufwendig, doch es lohnt sich: Emotionales Storytelling und Tonalität spiegeln den Brand klar und eindringlich wider. Sie hinterlassen Eindruck beim Nutzer. Gleiches gilt auch für Advertising bei Podcasts.

Die laufenden Ads Trends von Google beeinflussen die Strategien von Unternehmen, Werbetreibende sollten ihre Kampagnen danach ausrichten. Dann kann Google den Unternehmen Arbeitsprozesse wesentlich erleichtern und die Conversionrate steigern.

Grundlegend sollten Werbetreibende ihre stets Ziele der Kampagnen klar definieren und folgende Schritte einhalten:

  • Die Ziele nach den einzelnen Funnels der Costumer Journey definieren.
  • Die Ziele nach den Kampagnen und Kanälen definieren.
  • Entsprechend Budgets und Ressourcen bereitstellen.
  • Passende KPIs entwickeln, um den Erfolg messbar zu machen.

Da Google verstärkt auf Responsive Suchanzeigen setzt und zum neuen Standard erhebt, sollten Unternehmen damit experimentieren. Zum einen ist der manuelle Aufwand bei der Texterstellung gering. Zum anderen können Werbetreibende automatisierte Tests für Headlines durchführen und die Relevanz ihrer Anzeigen erhöhen. Machine Learning unterstützt die responsiven Suchanzeigen und optimiert sie.

Überhaupt arbeitet Google Ads verstärkt mit Automatisierung: Performance Max vereinfacht die Kampagnenschaltung um ein Vielfaches und auch Smart Bidding ist nach wie vor ein Thema. Das sind automatisierte Gebotsstrategien, bei denen Google Daten nutzt, um das ideale Gebot zu erstellen. Diese Daten sind zum Beispiel Suchanfrage, das benutzte Gerät oder Tageszeit und Standort.

Das neue Phrase Match soll bei Suchanfragen eine höhere Übereinstimmung erzielen. Google hilft bei der Auswahl der passenden Suchbegriffe und Phrases. Insgesamt benötigen Unternehmen weniger Keywords, um bei relevanten Suchanfragen gefunden zu werden. Hier erkennt Google die Suchintention.

Fazit

Die Trends bei Google Ads weisen in Richtung Machine Learning, smarte Algorithmen und generell stärkere Automatisierung. Das hält einige Vorteile für Werbetreibende bereit:

  • Weniger manuelle Arbeit und damit mehr Produktivität.
  • Vereinfachter Umgang mit dem Google Ads Konto.
  • Deutlich mehr Möglichkeiten zum Experimentieren.
  • Umfassendere Datenerfassung und damit ausgeprägteres Machine Learning.
  • Effizientere Nutzung von Budgets und Ressourcen dank Google.

Voraussetzung dafür ist allerdings, dass Unternehmen die neuen Änderungen von Google richtig nutzen. Eine klare Kampagnenstruktur mit definierten Zielen und die richtige Verwendung von bestehenden Daten sind der Schlüssel. Dabei hilft eine Google Ads-Agentur, welche die neuen Trends verinnerlicht hat und erfolgreich umzusetzen weiß. So können Unternehmen Zeit und Ressourcen sparen, mehr Conversions erzielen und ihr Budget optimal nutzen.

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Google Ads Optimierung – 10 Tipps, die sofort Wirkung zeigen

Fakt ist: Google Ads Kampagnen sind vielfältig anpassbar und eine gute Möglichkeit für Unternehmen, digital für sich oder ihre Marken zu werben. Ohne Google Ads kommt ein erfolgreiches Online-Marketing heute nicht mehr aus. Fakt ist aber auch: Viele Unternehmen wissen nicht, wie ein gepflegtes Google Ads Konto aussieht. Und hier kommt die Google Ads Optimierung ins Spiel. 

Einige Tipps zur Google Ads Optimierung findet man in jedem Lehrbuch, andere gelten als echte Geheimtipps, die sich in der Praxis bewährt haben. Wir haben die erfolgreichsten zusammengefasst und zeigen, wie man AdWords-Kampagnen optimiert. Denn richtig optimiert ist Suchmaschinenwerbung mit Google Ads einer der lukrativsten Maßnahmen im Online-Marketing und verhilft zu potenziellen neuen Kunden.

Tiktok Ads – Wie Sie die Trend App für Ihr Unternehmen nutzen können

Bisher setzen Unternehmen vor allem auf Facebook und Instagram, um User in sozialen Netzwerken zu erreichen. Mit weltweit 800 Millionen Nutzern weist das chinesische Netzwerk TikTok jedoch ein ähnliches Potenzial wie die beiden US-amerikanischen Konkurrenten auf. Wir zeigen, was TikTok ausmacht, welche Werbemöglichkeiten die App bietet und wie Sie erfolgreich TikTok Ads schalten.

Was ist TikTok?

Google Ads Tools: So finden Werbetreibende die richtigen Keywords

Trotz Amazon, Instagram und Bing: Google Ads sind nach wie vor die erste Wahl für Unternehmen, um Anzeigen zu schalten. Das ist kein Wunder: Mit einem Marktanteil von 90 Prozent in Deutschland ist nahezu jeder User auf Google unterwegs.

Um für eine Kampagne bei Google die richtigen Keywords auszumachen, können Unternehmen verschiedene Tools einsetzen. Wir zeigen, wie Google Ads funktionieren und welche Tools Werbetreibende für die Keyword-Recherche und Anzeigenverwaltung nutzen können.

Was ist Google Ads?

YouTube Werbung schalten: Guide für Einsteiger

Bewegtbild-Werbung wirkt. Im Vergleich zu Google Ads und Social-Media-Anzeigen fördern Video Ads Markenbildung und -bindung besonders stark. Auf YouTube können Unternehmen dabei mit ihrer Werbung eine besonders große Reichweite erzielen. Das Videoportal verfügt jedoch über zahlreiche Optionen, Regeln und Einschränkungen, die es insbesondere Anfängern schwer machen, effizient YouTube Ads zu schalten. Wir zeigen, warum sich Anzeigen auf YouTube lohnen, wie Unternehmen das richtige Werbeformat wählen und eine professionelle Videoanzeigenkampagne erstellen.

Warum sich YouTube-Werbung lohnt

Amazon Advertising: So werben Sie auf Amazon

Bezahlte Werbung auf Amazon wird für Marken immer beliebter und zeigt steigendes Interesse. Werbetreibende sprechen schon so lange über Amazon Marketing Services, dass es immer noch Amazon AMS genannt wird – obwohl es inzwischen in Amazon Advertising umbenannt wurde. Für Google wird Amazon Advertising damit immer mehr zur Konkurrenz. Für effektive Werbung im B2C Bereich ist Amazon Marketing nicht mehr wegzudenken und zu einer unverzichtbaren Strategie geworden. Wie die Zahlen des zweiten Quartals 2020 zeigen, geht Amazon als Gewinner aus der Corona Pandemie hervor und glänzt durch ein enormes Wachstum im Bereich Amazon Ads. Mit 40 % Umsatzwachstum im Vergleich zum Vorjahresquartal erreicht Amazon seinen höchsten Quartalsumsatz und macht sich damit attraktiv für die Werbebranche. Um mit Kampagnen auf Amazon Advertising erfolgreich durchzustarten, sind einige wichtige Informationen hilfreich.

Was ist Amazon Advertising? 

Die Abschaffung der Third Party Cookies

Google gab letztes Jahr bekannt, die Unterstützung für Cookies von Drittanbietern (Third Party Cookies) in seinem Chrome-Webbrowser einzustellen. Die Abschaffung wird mit den wachsenden Bedenken der Nutzer hinsichtlich ihrer Privatsphäre begründet.

Die klare Mehrheit der Nutzer ist laut einer Studie des Pew Research Centers der Meinung, dass die Risiken der Datenansammlungen durch den Einsatz von Third-Party-Cookies überwiegen. 72 Prozent der Menschen haben das Gefühl, dass fast jeder Klick von der Werbebranche, Technologiefirmen oder anderen Unternehmen verfolgt wird. 

Aufbau einer datenschutzkonformen Zukunft für Online-Werbung

Performance Marketing: Das sind die Ziele und Vorteile

Ob Newsletter, Social-Media-Post oder Google-Anzeige: Unternehmen wollen bei jeder Werbung wissen, wie diese bei den Kunden ankommt. Denn: Nur so erfahren sie, ob sich die Investition gelohnt hat. Besonders wirkungsvoll können sie das über Performance Marketing aufdecken. Wir erklären, wie diese Form des Marketings funktioniert, welche Kanäle dabei besonders relevant sind und wie Business-Inhaber davon profitieren können.

Was ist Performance Marketing?

Performance Marketing beschreibt eine Marketing-Disziplin, die den Erfolg von Maßnahmen im Online Marketing messbar macht. Dafür deckt sie über die Auswertung von Daten auf, ob und wie die Zielgruppe mit einer Anzeige interagiert. Sie zeigt, wie die Reaktionen auf eine Kampagne ausfallen. Dafür legt Performance Marketing offen, wie die Maßnahmen relevante Kennzahlen wie Impressionen, Klicks und Conversion Rate beeinflussen – und damit auch, wie erfolgreich eine Werbekampagne ist.