Google Ads Optimization Score: Neue Empfehlungen für Shopping-Kampagnen

Bisher gab Googles Optimization Score Marketern umfangreiche Einblicke in ihre aktuellen Search Ads. Im Mai dieses Jahres folgten dann weitere Empfehlungen, die Werbetreibende die Performance ihrer Anzeigen steigern lassen. Diese Möglichkeiten sollen sie jetzt auch bei Shopping-Kampagnen haben. Dafür führte das Unternehmen jetzt den Optimization Score im Shopping-Segment ein. Welche Hilfen stellt Google dabei für Google Ads zur Verfügung? Und wie können Marketer davon profitieren?

Wie funktioniert Googles Optimization Score?

Googles Optimization Score liegt zwischen 0 und 100 Prozent. 100 Prozent bedeutet, dass eine Kampagne ihr volles Potenzial ausschöpft. Es gibt dann nichts, was Marketer verbessern können. Das tritt in der Praxis jedoch so gut wie nie auf. Liegt der Score unter 100 Prozent, gibt Google konkrete Hinweise, wo es bei der Kampagne noch hakt und wie Werbetreibende Problemstellen beseitigen können.

Diese Funktionsweise des Optimizations Scores überträgt Google von den Search Ads auf Shopping-Kampagnen. Marketer finden daher jetzt auch einen separaten Score für das Shopping-Segment. Zusätzlich wird ein Score erstellt, der Search und Shopping vereint. Auf diese Weise haben Werbetreibende einen Überblick über die Performance ihrer Marketingmaßnahmen bei Google Ads.

Parallel Tracking bei einer Google Ads Kampagne einfach erklärt

Die bisherige Tracking-Methode in Suchnetzwerk– und Shopping-Google Ads-Kampagnen hat vom Klick auf die Anzeige bis zum Erreichen der gewünschten Landingpage insgesamt 5 Schritte benötigt. Grund hierfür war (und ist derzeit noch immer), dass der Nutzer nach einem Klick auf die bisherige Anzeige im Hintergrund über mehrere Weiterleitungen geführt wird, bevor die eigentliche Zielseite erreicht ist. Mit dem Resultat, dass die Ladezeit der Landingpage dementsprechend länger ausfällt.

Die Sache mit der Geschwindigkeit

Was mehrere Millisekunden bis zu einer vollständigen Sekunde in Anspruch nimmt, kann sich bei einer kompletten Anzeigenkampagne und unterschiedlich benutzten Endgeräten (Mobile Geräte) teilweise drastisch auswirken. Denn diese Verzögerung der Ladezeit auf mobilen Endgeräten / in der mobilen Version, kann bis zu einem Rückgang von 20 % der Conversions führen. Ein Umstand, welcher tunlichst vermieden werden sollte.

Statistisch gesehen wirkt sich jede Millisekunde auf die Kampagnenleistung aus. Anders ausgedrückt: bei einem zu langsamen Seitenaufbau (gerade in einer mobilen Version) der Kunde schneller abspringt und seine Suche anderweitig fortsetzt.

Das neue Parallel Tracking bietet hier eine derzeit noch optionale Lösung, um vom Klick auf die Anzeige direkt (also ohne unsichtbare Weiterleitungen im Hintergrund) auf die gewünschte Landingpage zu gelangen.

Im Ablauf sieht dieses Parallel Tracking bei Google Ads wie folgt aus:

Google Ads mit erweiterter Targeting-Option

Unternehmen konnten mit Google Ads nur Personen ansprechen, die sich gerade in einer Zielregion befinden. Diese Ausrichtung hat Google jetzt erweitert: Die Anzeigen umschließen nun auch Personen, die sich dort regelmäßig aufhalten, das könnten beispielsweise Pendler sein. Die neue Option gilt sowohl für Display- als auch für Such- und Shopping-Ads. Was heißt das für das Schalten von Anzeigen?

Google bisher ohne Details

Anzeigen bei Google oder Amazon: Was lohnt sich mehr für Händler?

Die meisten Händler setzen heute auf Google Ads, um ihre Kunden zu erreichen. In den letzten Jahren hat sich jedoch Amazon zur beliebtesten Produktsuchmaschine im Web entwickelt. Mittlerweile beginnen 49 Prozent der User ihre Produktsuche auf dem Marktplatz. Ist Amazon damit die wichtigste Anlaufstelle für Händler, um Anzeigen zu schalten? Wir werfen einen Blick auf die Ads bei Google und Amazon und zeigen, welche Vor- und Nachteile die beiden Kanäle für Shop-Betreiber aufweisen.

Offline Tracking mit Google Ads: Funktionsweise und Vorteile

Nicht immer schließen Kunden ihren Einkauf online ab, nachdem sie eine Webseite besucht haben. Stattdessen kontaktieren sie Dienstleister und Händler per Telefon oder besuchen ihr stationäres Geschäft, um so das gewünschte Produkt zu erwerben oder die Dienstleistung zu buchen. Um hier die Conversions nachvollziehen zu können, sollten Unternehmen das Offline Tracking von Google Ads nutzen. Wir zeigen Ihnen, wie Offline Tracking funktioniert und welche Erkenntnisse sie daraus für Ihre Anzeigenschaltung gewinnen können.

Der kleine Google Ads Guide

Google Ads mag den meisten noch bekannt sein als „Google AdWords“ – der Name für Googles wichtigstes Werbenetzwerk wurde erst im Sommer 2018 geändert. Als Agentur mit vielen Jahren SEA Erfahrung haben wir festgestellt, dass im Rahmen der AdWords Beratung oft dieselben Themen angesprochen und typische Fragen werden. Da Google Ads Kampagnen ein unverzichtbarer Teil des Online-Marketings sind, haben wir hier einmal eine Übersicht zu Google AdWords / Google Ads zusammengestellt.

Die Struktur eines Google Ads Kontos

Google Ads bewertet Ladezeiten der Zielseiten

Auf der Google Marketing Live 2018 wurde nicht nur bekanntgegeben, das Google AdWords jetzt Google Ads heißt, sondern – neben vielen anderen Neuerungen – auch hier jetzt Geschwindigkeit ein wichtiger Faktor ist. So wichtig, das Google Ads die Geschwindigkeit der Zielseite überprüft und auf einer Skala von 1-10 bewertet (ähnlich dem Qualitätsfaktor). Das ist dann der sogenannte „Landing Page Speed Score“. Der Name ist für Google wohl nicht so wichtig, denn im offiziellen Blogartikel einen Tag nach der Verkündung nennt sich diese Bewertung mobile speed score.

Remarketing – Warum Sie Ihre Besucher nicht einfach gehen lassen sollten

Es ist wohl kein Geheimnis, dass Personen die Ihre Website besuchen ein grundsätzliches Interesse an Ihren Produkten oder Dienstleistungen haben. Das Verlassen der Seite ohne Conversion kann verschiedene Gründe haben, in den wenigsten Fällen ist es jedoch eine eindeutige Entscheidung gegen Ihr Produkt.

Das bringt SEA wirklich – Wann ist SEA erfolgreich?

Wie verschieden organische und bezahlte Suchergebnisse betrachtet werden

In einer Studie untersuchten die Experten von usability.de mit Hilfe von Eye Tracking, wie Internetnutzer die Suchergebnisse von Google wahrnehmen und auf welches Ergebnis letztendlich geklickt wird. Die Ergebnisse zeigen, dass nicht immer die bezahlten Ergebnisse die meiste Aufmerksamkeit erhalten, sie in bestimmten Fällen jedoch besonders relevant sein können. Denn abhängig von der Suchintention ändert sich die Relevanz der Anzeige für den Nutzer und damit auch die Klickrate.